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Rauchmelder – Gesetze, Fristen & Richtlinen

 

Wie erfülle ich die gesetzliche Einbaupflicht?

  • Einbau der Rauchmelder: Sie müssen die Bewohner informieren, Termine abstimmen, Geräte nach DIN-Norm in den vorgeschriebenen Räumen installieren, die Bewohner einweisen und Bedienungsanleitungen übergeben (Abweichung: In Mecklenburg-Vorpommern trifft die Verpflichtung den Besitzer).
  • Funktionsprüfung der Rauchmelder: Die DIN-Norm schreibt eine jährliche Alarm- und Sichtprüfung vor. Sie müssen also jährlich Termine mit den Bewohnern abstimmen, jedes Gerät überprüfen, ggf. Batterien austauschen und das Prüfergebnis rechtssicher dokumentieren.
  • Störungen beseitigen: Tritt eine Störung auf, müssen Sie schnellstmöglich reagieren und diese beseitigen.

In welchen Bundesländern ist der Einbau gesetzlich vorgeschrieben?

In 13 Bundesländern ist der Einbau sowie die jährliche Funktionsprüfung der Rauchmelder für private Wohnungen vorgeschrieben. In welchen Bundesländern eine Einbaupflicht von Rauchwarnmeldern besteht, bis wann die Ausstattung abgeschlossen sein muss und wer für die Inspektion und Wartung verantwortlich ist, erfahren Sie hier: Übersicht Einbaupflicht von Rauchwarnmeldern in Deutschland. 

Wir haben für Sie die Abschnitte aus den jeweiligen Landesbauordnungen für Sie zusammengestellt:

Schleswig-Holstein

Landesbauordnung Schleswig-Holstein § 49 (4):

In Wohnungen müssen Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümerinnen oder Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2010 mit Rauchmeldern auszurüsten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzerinnen oder Besitzern, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.

Hamburg

Hamburgische-Bauordnung §45 (6):

In Wohnungen müssen Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Vorhandene Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2010 mit Rauchwarnmeldern auszurüsten.

Niedersachsen

Niedersachsen - Landesbauordnung § 44, Abs. 5

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. In Wohnungen, die bis zum 31. Oktober 2012 errichtet oder genehmigt sind, hat die Eigentümerin oder der Eigentümer die Räume und Flure bis zum 31. Dezember 2015 entsprechend den Anforderungen nach den Sätzen 1 und 2 auszustatten. Für die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder in den in Satz 1 genannten Räumen und Fluren sind die Mieterinnen und Mieter, Pächterinnen und Pächter, sonstige Nutzungsberechtigte oder andere Personen, die die tatsächliche Gewalt über die Wohnung ausüben, verantwortlich, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst. § 56 Satz 2 gilt entsprechend.

Bremen

Bremische-Landesbauordnung § 48 (4):

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31.Dezember 2015 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommersche Landesbauordnung § 48 (4):

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2009 durch den Besitzer entsprechend auszustatten.

Sachsen-Anhalt

Landesbauordnung Sachsen-Anhalt § 47 (4):

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2015 entsprechend auszustatten.

Thüringen

Landesbauordnung Thüringen § 46 (4):

Einbaupflicht für Neubauten seit 29.02.2008:

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Zum Schutz von Leben und Gesundheit müssen in Wohnungen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Vorhandene Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2018 mit Rauchwarnmeldern auszurüsten. Die Einstandspflicht der Versicherer im Schadensfall bleibt unberührt.

Hessen

Hessische Bauordnung § 13 (5):

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten.

Nordrhein-Westfalen

Bauordnung Nordrhein-Westfalen § 49 (7)

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einem Rauchwarnmelder ausgestattet sein. Sie müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. In Wohnungen, die bis zum 31. März 2013 errichtet oder genehmigt sind, haben die Eigentümer die Räume und Flure spätestens bis zum 31. Dezember 2016 entsprechend den Anforderungen nach den Sätzen 1 und 2 auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsgemeinschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern." Auszüge aus der Begründung: "In NRW sollen die Bauherren (i.d.R. der Eigentümer) zuständig und gesetzlich verpflichtet sein für die Ausstattung bzw. Installation gehört auch, dass der Melder ordnungsgemäß in Betrieb genommen wird. Die Eigentümer sind für die Ausstattung bzw. Installation im Gebäudestand bis zum31. Dezember 2016 verantwortlich. Der Austausch nicht mehr funktionierender oder beschädigter Geräte obliegt dem Bauherren/Eigentümern, da der Melder aufgrund der Sätze 1 und 3 nunmehr zur Wohnungsausstattung gehört. In bestehenden Wohnungen bereits vorhandene Rauchwarnmelder dürfen weiterhin betrieben werden, soweit der Eigentümer sich von deren ordnungsgemäßen Ausstattung bzw. Installation überzeugt hat. Für die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der einzelnen Melder (regelmäßige Wartung, Funktionsprüfung und

Rheinland-Pfalz

Landesbauordnung Rheinland-Pfalz § 44 (8):

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchmelder haben. Die Rauchmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Vorhandene Wohnungen sind bis zum 12. Juli 2012 mit Rauchwarnmeldern auszurüsten.

Saarland

Landesbauordnung Saarland § 46 (4):

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mit mindestens einen Rauchwarnmelder ausgestattet werden. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. In bestehenden Wohnungen müssen die Eigentümerin oder der Eigentümer die Räume und Flure bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend ausstatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt die Verpflichtung selbst.

Bayern

Bayrische Bauordnung Art. 46

1. In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. 2. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. 3. Die Eigentümervorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2017 entsprechend auszustatten. 4. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.

In welchen Räumen muss ein Rauchmelder montiert werden?


Gesetzlich vorgeschriebener Mindestschutz:

  • Schlafzimmer
  • Kinderzimmer
  • Flure, die als Rettungswege genutzt werden

Empfohlener Optimalschutz:

  • Wohnräume
  • Pro Etage mindestens ein Rauchwarnmelder

Keine Ausstattung vorgeschrieben:

  • Küche
  • Badezimmer
  • Sonstige Feuchträume
  • Keller
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  • Gesetze und Richtlinien

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