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FAQ - Rauchwarnmelder

Rauchwarnmelder sind Lebensretter und der Einbau ist mittlerweile in allen Bundesländer gesetzlich vorgeschrieben. Dass die gesetzliche Grundlage sinnvoll ist, zeigt ein Blick auf die Statistik. In Deutschland verunglücken in einem Monat ca. 35 Menschen tödlich durch Brände.

Wir haben für Sie häufig gestellte Fragen zu den Themen Rauchwarnmelder, Einbaupflicht und Verhalten im Brandfall zusammengestellt.

In Deutschland verunglücken ca. 400 Menschen tödlich durch Brände, die meisten sterben in den eigenen vier Wänden an einer Rauchvergiftung. Da über 60 Proezent  nachts im Schlaf überrascht werden, ist ein Rauchwarnmelder die beste Sicherheitsmaßnahme in der Wohnung, denn der laute Alarm des Rauchwarbmelders warnt auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr.

In allen Bundesländern (Übersicht) ist der Einbau sowie die jährliche Funktionsprüfung von Rauchmeldern für private Wohnungen vorgeschrieben. In welchen Bundesländern diese Pflicht besteht, bis wann die Ausstattung abgeschlossen sein muss und wer für die Inspektion und Wartung verantwortlich ist, erfahren Sie hier

Der gesetzlich vorgeschriebene Mindestschutz sieht eine Einbaupflicht in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren, die als Rettungswege genutzt werden, vor. 

In Berlin und Brandenburg müssen zusätzlich auch alle weiteren Räume, wie zum Beispiel Arbeits- und Wohnzimmer mit Rauchwarnmeldern, ausgestattet werden.

 

 

  • Die Bewohner müssen über den Einbau der Rauchmelder informiert, Termine abgestimmt, CE-konforme Geräte nach DIN-Norm in den vorgeschriebenen Räumen installiert, die Bewohner in den Instandhaltungsprozess eingewiesen und Bedienungsanleitungen übergeben werden.
  • Funktionsprüfung der Rauchmelder: Die DIN-Norm schreibt eine jährliche Inspektion und Wartung vor. Dazu müssen wieder Termine mit den Bewohnern abgestimmt, jedes Gerät überprüft, ggf. Batterien ausgetauscht und das Prüfergebnis rechtssicher dokumentiert werden.
  • Störungen beseitigen: Tritt eine Störung auf, muss diese schnellstmöglich beseitigt werden.


Rauchwarnmelder arbeiten nach dem sogenannten Streulichtprinzip. Im Inneren der Geräte befindet sich eine nicht reflektierende Rauchkammer, in die von einer Leuchtdiode regelmäßig Lichtstrahlen gesendet werden. Dringt Brandrauch in die Kammer ein, werden die Lichtstrahlen gestreut und dadurch auf eine Fotolinse abgelenkt. Der Rauchwarnmelder löst das Warnsignal aus und alarmiert solange bis die Kammer wieder rauchfrei ist oder der Melder ausgeschaltet wird.

Kaufen Sie nur Rauchmelder, die mit CE-Zeichen inkl. Prüfnummer und der Angabe „EN 14604“. Allerdings gibt das CE-Zeichen lediglich Auskunft darüber, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf, sagt jedoch nichts über seine Qualität aus. Daher hat sich ein neues Prüfzeichen für Rauchmelder am Markt etabliert: Das „Q“ ist ein unabhängiges und herstellerneutrales Qualitätszeichen für hochwertige Rauchmelder, die für den Langzeiteinsatz besonders geprüft wurden. Dieses Zeichen erscheint immer in Verbindung mit den Prüfzeichen der VdS Schadenverhütung oder dem Kriwan Testzentrum. Unter www.qualitaetsrauchmelder.de erfahren Sie, welche Rauchwarnmelder „Q“ zertifiziert sind.

Alle KALO-Rauchwarnmelder tragen selbstverständlich das Qualitätslabel „Q“.

Fehlalarme werden am Häufigsten durch Wasserdampf, aufgewirbelten Staub, scharfes Anbraten und große Temperaturschwankungen ausgelöst.

Zunächst stellen Sie bitte sicher, dass definitiv keine Brandquelle vorliegt. Danach betätigen Sie die Stummschaltung (oder entfernen die Batterie). Machen Sie die Störquelle ausfindig und beseitigen Sie diese (z.B.: durch Lüften). Achten Sie unbedingt darauf, den Rauchmelder anschließend wieder in Betrieb zu nehmen.

Vor Farbe oder Staub muss der Rauchwarnmelder unbedingt geschützt werden. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass der Rauchwarnmelder funktionsunfähig werden könnte.  Am besten nehmen Sie den Melder ab oder schützen diesen durch eine geeignete Abdeckung. Bitte überprüfen Sie abschließend die Funktionsfähigkeit nach den Renovierungsarbeiten mit einem Funktionstest.

Zum heutigen Standpunkt ist die Ausstattung dieser Räume vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben. Die Küche ist laut Statistiken der häufigste Brandverursacher überhaupt! Daher ist es empfehlenswert, diesen Raum mit einem Wärmemelder oder Rauchwarnmelder mit erreichbarer Stummschaltung auszustatten. Bäder sollten aufgrund der geringen Brandlast und dem erhöhten Fehlalarmrisiko durch Wasserdampf nicht ausgestattet werden.