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11.000 Wohnungen werden ein Stück sicherer

Kalo installiert mehr als 30.000 Rauchmelder für die Freiburger Stadtbau

Hamburg, 30. Oktober 2013. Kalo, der Dienstleister für die Wohnungswirtschaft,
stattet den gesamten Bestand der Freiburger Stadtbau (FSB) mit Rauchmeldern
aus. Bis zum Frühjahr 2014 sollen mehr als 30.000 Geräte in den Wohnungen
eines der größten kommunalen Wohnungsunternehmen Baden-Württembergs
installiert sein.

Seit dem 11. Juli 2013 gilt in Baden-Württemberg die Rauchmelderpflicht. Darauf hat
die Freiburger Stadtbau (FSB) reagiert und nach einem Ausschreibungsverfahren Kalo
damit beauftragt, den gesamten Wohnungsbestand mit Rauchmeldern auszustatten.
„Bald werden alle 11.000 Wohnungen der FSB ein Stück sicherer sein“, sagt FSBGeschäftsführer
Ralf Klausmann.

Das Freiburger Unternehmen hat direkt nach dem Verabschieden der gesetzlichen
Regelung die Umsetzung der Rauchmelderpflicht in ihren Beständen auf den Weg
gebracht. FSB-Geschäftsführer Klausmann unterstreicht mit der zeitnahen Reaktion die
Wichtigkeit dieser Sicherheitsmaßnahme: „Wir begrüßen die Entscheidung der
Landesregierung. Die Sicherheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner hat oberste
Priorität. Es ist jetzt unsere Fürsorgepflicht, die Installation schnellstmöglich in die Wege
zu leiten.“ Als erste große Wohnungsgesellschaft in Baden Württemberg wird die FSB
bis zum Frühjahr 2014 die Installation der Rauchwarnmelder abgeschlossen haben.

Mit dem Inkrafttreten der geänderten Landesbauordnung gelten schärfere Regeln: In
allen neu gebauten Wohnungen besteht ab sofort Rauchmelderpflicht. Die
Übergangsfrist für Bestandswohnungen läuft bis zum 31. Dezember 2014. Das stellt die
Wohnungswirtschaft im Südwesten vor eine große Herausforderung. In Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure, die als Fluchtwege dienen, gehören dann Rauchmelder zum
Ausstattungsmerkmal. Nach § 15 Absatz 7 der baden-württembergischen
Landesbauordnung sind „Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen
schlafen sowie Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben
Nutzungseinheit jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten“.

Haftungsrisiko geht auf Dienstleister über

„Kalo hat uns bei der Ausschreibung überzeugt“, erklärt Klausmann: „Das Unternehmen
hat die größte Erfahrung aller Messdienstleister auf diesem Gebiet. Über 1 Million
betreute Rauchmelder sind ein wichtiges Indiz dafür, dass Kalo im
Rauchmeldergeschäft sehr professionell aufgestellt ist. Mit dem Übertragen von
Installation und Wartung der Rauchmelder hat die FSB ihrer Verkehrssicherungspflicht
Genüge getan, damit gehen Verantwortung und Haftungsrisiko auf den Dienstleister
über.“

Kalo lässt sich die Montage und die spätere Wartung vom Wohnungsnutzer schriftlich
bestätigen. Ebenso ist eine konsequente Restantenverfolgung notwendig, um jederzeit
eindeutig dokumentieren zu können, alle Verpflichtungen erfüllt zu haben.

Tatsächlich ist es eine große logistische Herausforderung, innerhalb weniger Monate
die rund 30.000 Rauchmelder zu installieren: Kapazitäten müssen geschaffen,
Mitarbeiter eingeteilt, Termine vereinbart, Mieter informiert und Geräte installiert
werden. Sind Mieter zum vereinbarten Termin nicht zu Hause, müssen umgehend
Zweit- und Dritttermine vereinbart werden, damit die Rauchmelder installiert werden
können. „Das konsequente Verfolgen dieser Restanten ist sehr wichtig und erfordert
viel Know-how, das wir nach fünf Jahren Rauchmelderservice und 60 Jahren Erfahrung
im Umgang mit wohnungswirtschaftlichen Massenprozessen haben“, betont der Kalo-
Vorstand Jürgen Lünnemann.

Kalo hat die Prozessführerschaft inne

Der Dienstleister setzt für Montage und Wartung eigene Servicekräfte ein. Alle Mitarbeiter, die im Rauchmelderservice eingesetzt werden, sind hierfür extra ausgebildet worden. In diesem Geschäftsbereich hat Kalo die Prozessführerschaft inne. Wichtig ist, dass die Wohnungsunternehmen in Baden-Württemberg die neue Regelung zügig umsetzen. Angesichts der kurzen Übergangsfrist bis Ende 2014 ist zu befürchten, dass es voraussichtlich ab Herbst nächsten Jahres zu Engpässen bei der Ausrüstung von Rauchmeldern kommen kann. „Deshalb“, so Lünnemann, „kann ich jedem Wohnungsunternehmen nur dringend empfehlen, die Ausstattung der Wohnungsbestände mit Rauchmeldern schnell in die Wege zu leiten. Wir sind auf einen großen Ansturm vorbereitet. “ Das Wichtigste ist dabei, dass ein Dienstleister beauftragt wird, der mit den Prozessen des Massengeschäfts in der Wohnungswirtschaft vertraut ist und auf große eigene Erfahrungen im Rauchmeldergeschäft bauen kann.


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