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Nur agile Modelle der Zusammenarbeit können unsere Zukunft sichern - Ein Interview mit CEO Jan-Christoph Maiwaldt

Der Beginn des Jahres stand für die Hamburger Unternehmensgruppe um die Kalorimeta im Zeichen der Transformation. Nach der strategischen Beteiligung an der PowerPlusCommunications hat die Unternehmensgruppe KeepFocus und – Ende April – Qundis übernommen. Parallel trennte sich die Gruppe vom Contracting-Geschäft der Urbana. Diese neue Aufstellung zeigt die neue Strategie, die Jan-Christoph
Maiwaldt, CEO der neuen Führungsgesellschaft, hier erläutert.

Herr Maiwaldt, welches Ziel verfolgen Sie mit Ihren Mergers & Acquisitions-Aktivitäten?

Jan-Christoph Maiwaldt: Wir haben uns für unsere Unternehmensgruppe ein Zukunftsbild gegeben: wir werden für unsere Kunden der führende Partner für die klimaintelligente Steuerung von Immobilien. Darunter verstehen wir alle Lösungen, die durch den Einsatz intelligenter Technologien – also digitaler Infrastrukturen und Datenauswertung – einen Beitrag zur Energieeinsparung in Immobilien und somit zur Energiewende durch CO2- Einsparung leisten. Die hierfür für unsere Kunden notwendigen Ausstattungen und Dienstleistungen bringen wir in unserer Unternehmensgruppe zusammen.

Wie genau passt Qundis in diese Strategie?

Jan-Christoph Maiwaldt: Die innovativen Qundis-Geräte liefern die Messdaten über die Smart-Meter-Gateway von PPC an die KeepFocus-Datenplattform, damit beispielsweise die KALO, aber auch andere Abrechner, diese zu Zwecken ihrer Anwendungen nutzen können. So entscheidet der Kunde, welches Leistungsprofil der Unternehmensgruppe er für seine Immobilien nutzt – Full-Service oder Teilleistung.

Heißt das, dass KALO und Qundis integriert werden?

Jan-Christoph Maiwaldt: Nein. Wir glauben an unser agiles Modell der Zusammenarbeit unserer Unternehmen entlang der beschriebene Wertschöpfungskette der klimaintelligenten Steuerung von Immobilien. Jede Unternehmenskompetenz kann einzeln oder im Verbund als Full-Service genutzt werden.

Welche Rolle spielt das Messdienstgeschäft in der neuen Unternehmensgruppe?

Jan-Christoph Maiwaldt: Wir verstehen uns nicht mehr nur als klassischer Messdienstleister. Die von uns geschaffene Infrastruktur und Datenplattformen stehen offen für weitere Anwendungen zur Verfügung, sowohl eigene, die unserer Kunden, aber auch Dritter. Unsere Unternehmensgruppe wird sich dabei auf das Themenfeld Energieeffizienz – also Verbrauch ohne Verschwendung – konzentrieren und das Leistungsangebot ausbauen, durch Eigenentwicklungen und durch weitere Akquisitionen.

Erfahren Sie mehr über die Unternehmensgruppe und die klimaintelligente Steuerung von Immobilien.

Grafik: Vernetzte Infrastruktur, offene Datenplattformen und Flexibilität in den Anwendungen sind die Zukunft der Immobilienwirtschaft

Dieses Interview ist im BundesBauBlatt - Ausgabe 7-8 2017 - erschienen.