Headerbilder_Innenseiten_Herrmann.jpg
KAL_17_039_Sprechblase_Herrmann_Infothek.png

Neue Trinkwasserverordnung - Was die 4. Novelle mit sich bringt:

Mit der seit 09. Januar 2018 gültigen Trinkwasserverordnung sind einige Änderungen in Kraft getreten, aber auch bewährte Abläufe beibehalten worden. Der Gesetzgeber hat mit der Neufassung der Trinkwasserverordnung ausdrücklich klargestellt, dass der Unternehmer und sonstige Inhaber (UsI) einer Wasserversorgungsanlage weiterhin Servicedienstleister wie KALO für die Abwicklung der Trinkwasseruntersuchung beauftragen darf (§ 15a Abs. 2 Nr. 2 TrinkwV).

Wichtig ist, dass der eingesetzte Servicedienstleister mit einer akkreditierten Untersuchungsstelle eng kooperiert und die Probenehmer in das Qualitätsmanagement des Prüflabors eingebunden sind, was bei KALO bereits seit 2011 der Fall ist.

Seitdem wurden in Kooperation mit einer akkreditierten Untersuchungsstelle mehr als 280.000 Probenahmen und Trinkwasseruntersuchungen für KALO Kunden durchgeführt.

Neu eingeführt wird mit Änderung der TrinkwV eine abgewandelte Anzeigepflicht, sobald bei Legionellen eine Überschreitung des technischen Maßnahmewertes von mehr als 100 KBE/100 ml festgestellt wird (KBE = Kolonie bildende Einheiten), muss dies nun direkt von der Untersuchungsstelle an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Parallel dazu wird der Servicedienstleister als Auftraggeber informiert und kann somit gleichzeitig den Kunden, also den Eigentümer beziehungsweise den Verwalter, über den Befund benachrichtigen.

Des Weiteren räumt die Novellierung Mietern zukünftig das Recht ein, Einzelergebnisse der Trinkwasseruntersuchung zu erhalten. Besteht diese Nachfrage nicht, kann weiterhin per Hausaushang oder individuell informiert werden.

Für Fragen rund um das Thema Trinkwasseruntersuchung und die Novellierung der Trinkwasserverordnung 2017, haben wir Ihnen einen FAQ-Katalog zusammengestellt.