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Der verbrauchsorientierte Energieausweis

Haben Ihre Immobilien alle einen gültigen Energieausweis? Die Gültigkeitsdauer von Energieausweisen ist auf zehn Jahre begrenzt und muss bei Ablauf erneuert werden. Prüfen Sie bitte, ob Ihr vorliegender Ausweis noch gültig ist. Nachschauen lohnt sich, denn wer bei Vermietung und Verkauf einer Immobilie kein gültiges Dokument vorlegen kann, muss im Fall einer Anzeige mit einer Geldstrafe von bis zu 15.000 Euro rechnen.

Beantragen Sie Ihren verbrauchsorientierten Energieausweis

Energieausweis für KALO-Liegenschaften

Wir erstellen den Energieausweis aus den Verbrauchsdaten Ihrer Heizkostenabrechnung der letzten drei Jahre. Klicken Sie dazu einfach auf den Button „Energieausweis für KALO-Liegenschaften“ und füllen unseren Erhebungsbogen für "KALO-Liegenschaften" aus. Den ausgefüllten Erhebungsbogen schicken Sie im Anschluss einfach an energieausweis@kalo.de zurück. Unsere Fachexperten prüfen Ihre Angaben und melden sich im Anschluss mit Ihrem persönlichen Angebot.

Energieausweis für Fremdliegenschaften

Selbstverständlich erhalten Sie von uns auch verbrauchsorientierte Energieausweise für Liegenschaften, deren Abrechnung wir nicht erstellen. Hierzu wählen Sie bitte den Button „Energieausweis für Fremdliegenschaften“ und laden das hinterlegte PDF herunter. Den ausgefüllten "Fremderhebungsbogen" schicken Sie im Anschluss einfach an energieausweis@kalo.de zurück. Unsere Fachexperten prüfen Ihre Angaben und melden sich im Anschluss mit Ihrem persönlichen Angebot.

 

Informationen rund um den Energieausweis

Gerne stellen wir Ihnen weitere Informationen zum Energieausweis, unsere Preisliste sowie den Erhebungsbogen für Fremdliegenschaften als PDF zum herunterladen zur Verfügung:

Sie benötigen Unterstützung beim Energieausweis?

Unsere Fachexperten stehen Ihnen gerne für Rückfragen zum Energieausweis zur Verfügung und unterstützen Sie beispielsweise beim Ausfüllen der Fremderhebungsbögen.

In unserer FAQ-Rubrik haben wir für Sie bereits häufige Fragen rund um den Energieausweis beantwortet. Erfahren Sie zum Beispiel, für welche Gebäude Sie einen Energieausweis benötigen oder welche Angaben aus dem Ausweis Sie bei Immobilienanzeigen verpflichtend angeben müssen.

Das Energieausweis-Team von KALO erreichen Sie per Mail energieausweis@kalo.de sowie unter folgender Telefonnummer: 040 23775-9012

Die Antworten auf häufige Fragen rund um den Energieausweis:

Ein Energieausweis gibt Auskunft über die Energieeffizienz eines Gebäudes. Die ersten Energieausweise wurden im Zuge der Einführung der Energiesparverordnung (EnEV) ausgestellt. Sie sollen helfen, den Energieverbrauch von Gebäuden und Wohnungen zu vergleichen und eine Beurteilung der Gesamtenergieeffizienz einer Immobilie zu ermöglichen. Ähnlich der Energieeffizienzklassen von Haushaltsgeräten kann so ein Gebäude anhand seiner energetischen Voraussetzungen eingestuft und verglichen werden.

Unterschieden wird zwischen zwei verschiedenen Energieausweisen. Ein Großteil der Eigentümer darf frei zwischen einem Verbrauchs- und einem Bedarfsausweis wählen. Nur bei Immobilien mit weniger als fünf Wohneinheiten, deren Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde und die seither nicht mehr energetisch modernisiert wurden, ist der Bedarfsausweis Pflicht. Der Bedarfsausweis berücksichtigt die Bausubstanz sowie die Anlagetechnik, wohingegen sich der Verbrauchsausweis am tatsächlichen Verbrauch der Nutzer in den letzten drei Jahren orientiert. Empfohlen beim Verkaufen oder Vermieten wird in der Regel der Verbrauchsausweis, da er einen ausreichenden Vergleichswert liefert und darüber hinaus auch kostengünstiger ist.

Durch den Energieausweis soll Transparenz für Mieter und Käufer von Immobilien geschaffen werden. Der Energieausweis bescheinigt die Energieeffizienz und macht den Energiebedarf bzw. den Energieverbrauch sichtbar, bevor ein Käufer oder Mieter sich für eine Immobilie entscheidet. Daher sind einige Angaben aus dem Energieausweis bereits in Immobilienanzeigen verpflichtend.

Ab dem 01. Mai 2021 gelten für den Verbrauchsorientierten Energieausweis bei Bestandsgebäuden folgende Änderungen:

  • Ausweisung des CO2-Kennwertes, durch die Berechnung des verwendeten Brennstoffs.
  • Bei einer Neuausstellung wird nach §84 (1) eine Einschätzung des Modernisierungsstands verlangt. Dieser kann einfach und schnell mit der Übersendung von Fotomaterial erfolgen.
  • Angabe zu vorhandenen Klimaanlagen im Gebäude. Hier wird die Auskunft über Anzahl der Klimageräte und der nächste Inspektionstermin zur Pflicht.
  • Sollte das Gebäude an eine Nah-/Fernwärmeversorgung angeschlossen sein, ist der Primärenergiefaktor anzugeben, dieser kann beim Energieversorger erfragt werden.

Der Energieausweis muss bei Vermietung oder Verkauf einer Immobilie unaufgefordert vorgezeigt werden. Wer dem nicht nachkommt und keinen gültigen Energieausweis vorlegen kann, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldstrafe von bis zu 15.000 Euro geahndet werden kann. Diese Pflicht gilt Zukünftig auch für Immobilienmakler. Ausgenommen von der Energieausweispflicht sind lediglich kleine Gebäude unter 50m² Nutzfläche sowie Baudenkmäler.

Bei Immobilienanzeigen, egal ob Print oder online, ist die Angabe von einigen Kennwerten aus dem Energieausweis verpflichtend:  Die Art des Energieausweises, der Energiebedarfs- bzw. Energieverbrauchswert, das Baujahr des Gebäudes, der Energieträger für die Heizung und die Effizienzklasse, falls vorhanden. Bei Nichtwohngebäuden muss zusätzlich der Endenergiebedarf bzw. -verbrauch getrennt für Wärme und Strom angegeben werden.

Ja, es gibt eine Übergabepflicht.

Nach GEG §80 (Ausstellung und Verwendung von Energieausweisen), Punkt (4) und (5) müssen die Verkäufer bzw. Vermieter künftig den Energieausweis ihren potenziellen Kunden unaufgefordert aushändigen, wenn diese das betreffende Gebäude besichtigen.

Für Gebäude ab 250 qm Nutzfläche mit starken Publikumsverkehr besteht gemäß den Regelungen von § 80 (6) (7) GEG eine Aushangpflicht des Energieausweises. Nutzt der Eigentümer das Gebäude nicht selber, trifft die Aushangspflicht den jeweiligen Mieter.

Mit der Überarbeitung der EnEV im Jahr 2014 hatte sich auch die Gestaltung der Energieausweise geändert. So reicht der farbige Bandtacho (grün bis rot) bei Energieausweisen, nur noch bis 250 kWh/m² und nicht mehr bis 400 kWh/m². Das führt zu einer strengeren Bewertung. Beispielsweise Immobilien, die nach der bis 30.04.2014 gültigen EnEV noch im grünen Bereich waren, fielen durch die Verordnung in den gelben Bereich. Außerdem wurde zusätzlich zum Bandtacho ein weiteres Element eingeführt, um die Effizienz einer Immobilie zu bestimmen: die Energieeffizienzklasse. Die Klassifizierung, wie sie Käufer und Mieter schon vom Kauf von Haushaltsgeräten kennen, ordnet Gebäude einer Skala von A+ bis H zu und soll die Transparenz weiter steigern. Ab dem 01.05.2021 ist es zudem nach den Richtlinien des neuen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) für Energieausweise verpflichtend von Bestandsgebäuden einen CO2-Emissionskennwert auszuweisen. Klimaanlagen müssen, wenn vorhanden, angegeben werden und bei Anschluss an Nah- und Fernwärmeversorgung ist der Primärenergiefaktor des jeweiligen Energieversorgers mitzuteilen. Weitere Elemente des Energieausweises sind: der Grund der Ausstellung und Modernisierungsempfehlungen.

Muster-Energieausweis zum Download

Die Energieeffizienz eines Gebäudes wird in farbigen Stufen mit der Klassifizierung von A+ bis H dargestellt. Zusätzlich wird der Primärenergieverbrauch ausgewiesen. Zudem muss seit dem 01.05.2021 der CO2 Emissionskennwert eines Gebäudes ausgewiesen werden.

Der Energieausweis ist für alle Gebäude, egal ob Alt- oder Neubau und Wohn-oder Nichtwohngebäude, Pflicht. Ausgenommen von dieser Pflicht sind lediglich kleine Gebäude unter 50m² Nutzfläche und Baudenkmäler.

Der Energieausweis ist ab dem Ausstellungsdatum zehn Jahre gültig.

Die Kosten für den Energieausweis muss der Eigentümer tragen. Eine Umlage auf die Mieter ist nicht möglich.

Der Energieausweis soll Miet- bzw. Kaufinteressenten einen Vergleich von Gebäuden ermöglichen und dient lediglich der Information. Der zukünftige Energieverbrauch, und die damit verbundenen Kosten, lassen sich daraus jedoch nicht folgern. Das Einklagen von Forderungen oder Mietminderungen ist daher nicht möglich. Bestandsmieter haben zudem keinen Anspruch auf Einsicht in den Energieausweis.

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