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Einbau von Wärmezähler seit 2014 Pflicht

Gemäß § 9, Absatz 2 der aktuellen Fassung der Heizkostenverordnung ist die auf die zentrale Warmwasserversorgungsanlage entfallende Wärmemenge seit dem 31. Dezember 2013 zu messen.

In Deutschland sind ca. 70 Prozent aller Liegenschaften mit einer Heizanlage inklusive zentraler Warmwasserversorgung ausgestattet und sind somit von der Novellierung der Heizkostenverordnung, die seit dem 1. Januar 2009 in Kraft ist, betroffen.

Die Regelung soll eine genauere Aufteilung zwischen Heiz- und Wassererwärmungskosten bewirken und den gestiegenen Anteil der Warmwasserbereitung an den Gesamtkosten der Heizungsanlage berücksichtigen. Verschärfte Bauvorschriften, energetische Sanierungen und Sparmaßnahmen der Bewohner lassen den durchschnittlichen Energieverbrauch für Raumwärme über die Jahre stetig sinken, während der Warmwasserverbrauch relativ konstant bleibt und somit prozentual wächst. Die rechnerischen Verfahren nach § 9 der Heizkostenverordnung liefern zwar gute Annäherungswerte, doch nur ein Wärmezähler kann den Energieanteil für die Wassererwärmung exakt bestimmen.

Bitte beachten Sie: Der Verzicht auf die Messung der auf die Warmwasserversorgung entfallenden Wärmemenge mit einem Wärmezähler kann nach § 12 Absatz 1 der HKVO zu einem Kürzungsrecht der Mieter in Höhe von 15 % der Kosten führen.

Die Heizkostenverordnung (HKVO) sieht den Einsatz eines Wärmezählers zur Erfassung der auf die zentrale Warmwasserversorgung entfallende Wärmemenge vor. Die Bestimmung der Wärmemenge, die zum Heizen verbraucht wurde, erfolgt auf der Basis der insgesamt eingesetzten Energie. Sämtliche Wärmeverluste (Heizkessel,Rohrleitung), als auch der vergleichsweise schlechte Wirkungsgrad der Anlage während der heizfreien Zeit werden einseitig zu Lasten der Heizkosten abgerechnet.

KALORIMETA empfiehlt ergänzend die Erfassung der Wärmemenge für die Heizenergie mit einem weiteren Wärmezähler. Insbesondere bei einer Teilversorgung über die zentrale Warmwasserbereitung halten wir die ergänzende Ausstattung mit Wärmezählern zur Erfassung der Heizwärme für abrechnungstechnisch erforderlich.

Erfolgt die Versorgung über mehrere Warmwasserbereiter (WWB), die jeweils über einen Ladekreislauf verfügen, sind je WWB Wärmezähler vorzusehen.

Bei der Zusammenfassung mehrerer Warmwasserbereiter und Versorgung über nur einen Kreislauf reicht ein Wärmezähler aus.

Grundlage zur Auslegung des Wärmezählers ist der maximale Volumenstrom (m³/h), der bei der Speicherladung vom Wärmeerzeuger zum Warmwasserbereiter auftritt. Bei bestehen- den verbundenen Heizungsanlagen können durch die installierten Pumpen sehr hohe und wechselnde Volumenströme auftreten, die einhergehen mit schnell wechselnden Mediums- temperaturen (vor- und rücklaufseitig).

Wegen der sich daraus ergebenden speziellen Anforderungen bei der messtechnischen Erfassung empfehlen wir den Einsatz eines Ultraschall-Wärmezählers in Kombination mit direkt eintauchenden Temperaturfühlern

• Hohe Messgenauigkeit: Messklasse 1:100
• Hohe Belastbarkeit
• Bessere Mindermengenerfassung
• Kurze Messintervalle
• Kein mechanischer Verschleiß, keine beweglichen Teile
• Unempfindlichkeit gegen Ablagerungen und
   Verschmutzung
• Horizontale und vertikale Einbaulage
• Keine Ein- und Auslaufstrecke erforderlich

KALORIMETA bietet für den Nenndurchfluss qp 1,5 bis qp 10 (m³/h) Ultraschall-Wärmezähler in Kompaktbauweise bzw. in Splitausführung an. Stehen weder Planungsunterlagen noch Datenblätter der Warmwasserversorgungsanlage zur Verfügung kann die Auswahl des Ultraschall-Wärmezählers hilfsweise - für Anlagen mit wohnungswirtschaftlicher Nutzung - über die Anzahl der Nutzeinheiten erfolgen.

Richtwerte zur Dimensionierung von Ultraschallwärmezählern für den Warmwasserbereiter (WWB)

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