Rauchmelder
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Rechtssicherheit – nur wenn alles genau aufeinander abgestimmt ist!

Neben der Tatsache, dass Rauchwarnmelder eine sichere Lösung sind, im Falle eines Brandes die Bewohner rechtzeitig zu warnen – es sterben mehr als zwei Drittel der Brandopfer, weil sie das Feuer im Schlaf überrascht – gibt es in mittlerweile allen Bundesländern die gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht. Damit kommt neben einer Sicherheitsfacette auch noch eine rechtliche Facette für Vermieter und Verwalter ins Spiel.

Brand

Nur 35% aller Brände ereignen sich in der Nacht ...

Brandtote

... allerdings sterben bei diesen Bränden 70% aller Opfer, vor allem, weil sie im Schlaf überrascht werden. * Quelle: Rauchmelder-Lebensretter.de


Um Ihre Rechtssicherheit zu gewährleisten, müssen Sie die jährliche Inspektion und Wartung nach DIN 14676 vornehmen, jeden zertifizierten Rauchmelder prüfen und das Prüfergebnis garantiert rechtssicher dokumentieren – denn die DIN-Norm schreibt diese Vorgehensweise streng vor.

  • Die Bewohner müssen über den Einbau der Rauchmelder informiert, Termine abgestimmt, CE-konforme Geräte nach DIN-Norm in den vorgeschriebenen Räumen installiert, die Bewohner in den Instandhaltungsprozess eingewiesen und Bedienungsanleitungen übergeben werden.
  • Funktionsprüfung der Rauchmelder: Die DIN-Norm schreibt eine jährliche Inspektion und Wartung vor. Dazu müssen wieder Termine mit den Bewohnern abgestimmt, jedes Gerät überprüft, ggf. Batterien ausgetauscht und das Prüfergebnis rechtssicher dokumentiert werden.
  • Störungen beseitigen: Tritt eine Störung auf, muss diese schnellstmöglich beseitigt werden.


Die Vorgaben definieren ganz genau in welchen Räumen Rauchmelder zu montieren sind, um einen rechtssicheren Mindestschutz zu gewährleisten.

 

Gesetzlich vorgeschriebener Mindestschutz:

  1. Schlafzimmer
  2. Kinderzimmer
  3. Flure, die als Rettungswege genutzt werden

 

Empfohlener Optimalschutz:

  1. Wohnräume
  2. Im Treppenhaus pro Etage mindestens ein Rauchmelder

 

Keine Ausstattung vorgeschrieben:

  • Küche
  • Badezimmer
  • Sonstige Feuchträume
  • Keller

In der Landesbauordnung ist die Wartungspflicht zulasten der unmittelbaren Besitzer festgeschrieben. Diese Regelung widerspricht jedoch nach Ansicht von Experten den allgemein gültigen zivilrechtlichen Grundsätzen. Diese besagen, dass der Eigentümer im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht für die Wohnungen in seinem Mietshaus ohnehin für den Schutz der Mieter und deren Besuchern vor vermeidbaren Gefahren sorgen muss. Somit hat der Eigentümer auch die Funktionssicherheit technischer Geräte zu gewährleisten. 
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Wenn der Eigentümer die Wartung der Rauchmelder vertraglich auf die Mieter überträgt, muss er sicherstellen, dass die Mieter physisch und psychisch in der Lage sind, diese Aufgabe und die damit verbundene Verantwortung zu begreifen und zuverlässig auszuführen. Jeder Mieter muss in diesem Fall die Inspektion und Wartung der Rauchmelder gemäß den Herstellerangaben sowie der DIN 14676:2012 durchführen können. Daraus ergibt sich für den Eigentümer eine sogenannte „Sekundärhaftung“ für die sorgfältige Auswahl und laufende Überwachung der Personen, denen er die Wartungsaufgabe überträgt.

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