
CO₂-Kosten im Blick behalten – heute planen, morgen profitieren
Der CO₂-Preis entwickelt sich dynamisch – und wird für die Wohnungswirtschaft zunehmend zum Kostenfaktor. Mit dem CO₂-Kostenrechner von KALO können Sie schon heute verschiedene Preisentwicklungen simulieren, die Kostenverteilung im Gebäude verstehen und fundierte Entscheidungen treffen. So schaffen Sie Transparenz und sichern die Wirtschaftlichkeit Ihrer Immobilien langfristig ab.
Zwar wurde der Start des europäischen Emissionshandels für Gebäude und Verkehr (ETS 2) auf das Jahr 2028 verschoben, trotzdem wird der CO2-Preis für die Wohnungswirtschaft künftig ein zunehmend wichtiger Faktor. Bis zum Start von ETS 2 gilt die nationale CO₂-Bepreisung: Aktuell liegt sie bei 55 Euro pro Tonne, für 2027 ist ein Preiskorridor von 55 bis 65 Euro vorgesehen.
Ab 2028 unterliegt der CO2-Preis dann voraussichtlich stärker marktwirtschaftlichen Mechanismen – wissenschaftliche Studien rechnen dadurch mit Preisen von bis zu 275 Euro je Tonne in 2030. Wer sich bereits heute mit verschiedenen Szenarien auseinandersetzt, kann besser planen und die Kosten langfristig im Griff behalten.
CO₂-Kostenrechner: Szenarien einfach durchspielen
Zwar wurde der Start des europäischen Emissionshandels für Gebäude und Verkehr (ETS 2) auf das Jahr 2028 verschoben, trotzdem wird der CO2-Preis für die Wohnungswirtschaft künftig ein zunehmend wichtiger Faktor. Bis zum Start von ETS 2 gilt die nationale CO₂-Bepreisung: Aktuell liegt sie bei 55 Euro pro Tonne, für 2027 ist ein Preiskorridor von 55 bis 65 Euro vorgesehen.
Ab 2028 unterliegt der CO2-Preis dann voraussichtlich stärker marktwirtschaftlichen Mechanismen – wissenschaftliche Studien rechnen dadurch mit Preisen von bis zu 275 Euro je Tonne in 2030. Wer sich bereits heute mit verschiedenen Szenarien auseinandersetzt, kann besser planen und die Kosten langfristig im Griff behalten.
Berechnen Sie die individuelle CO2-Prognose für Ihre Liegenschaften
Anhand weniger Angaben zu Gebäude, Energieträger und -verbrauch errechnet das Tool eine Prognose, wie hoch die CO2-Kosten für die nächsten zehn Jahre ausfallen und wie sich diese Kosten auf Vermieter:in und Bewohner:in aufteilen. Ausschlaggebend dafür ist die CO2-Einstufung des Gebäudes, die das Tool ebenfalls anzeigt. Diese Einstufung richtet sich danach, wieviel CO2 pro Quadratmeter und Jahr verursacht wird.
Außerdem können die CO2-Preise pro Tonne jahresweise variiert werden. Das heißt konkret: Statt nur eine feste Jahresprognose zu erhalten, lassen sich unterschiedliche Preisentwicklungen simulieren – je nachdem, welche Auswirkungen der Marktmechanismen des ETS 2 man zugrunde legen möchte. Wie wirkt sich ein stärkerer Anstieg aus? Was passiert bei moderater Entwicklung? So wird aus einer statischen Berechnung eine dynamische Szenario-Analyse.
Auswirkungen der CO₂-Kosten besser verstehen
Für Eigentümer:innen ist die CO2-Bilanz eines Gebäudes ein zentraler wirtschaftlicher Faktor. Denn der CO2-Ausstoß des Gebäudes verursacht Kosten. Genau hier setzt das CO2KostAufG an: Es koppelt den Vermieteranteil an die CO₂-Intensität des Gebäudes. Je höher der CO2-Austoss pro Quadratmeter und Jahr, desto höher ist der Anteil, den Vermieter:innen übernehmen müssen. Umgekehrt gilt: Wird der CO₂-Ausstoß durch energetische Optimierungsmaßnahmen deutlich reduziert, sinkt dieser Anteil – im besten Fall auf null.
Steigende Energiepreise und CO₂-Kosten verstärken diesen Effekt zusätzlich. Sie erhöhen die absoluten Kosten und machen wirtschaftliche Nachteile ineffizienter Gebäude oder CO2-intensiver Energieträger noch deutlicher sichtbar.
Daraus ergeben sich klare Hebel: Vermietende profitieren davon, die Energieeffizienz ihrer Gebäude gezielt zu verbessern und Emissionen zu senken. Bewohnende können ihre eigenen Kosten weiter reduzieren, indem sie ihren Energieverbrauch im Alltag bewusst steuern.
Hinzu kommt ein oft unterschätzter Effekt: Eine bessere CO₂-Bilanz steigert langfristig den Wert der Immobilie. Studien zeigen, dass energieeffiziente Gebäude wirtschaftlich attraktiver, zukunftssicherer und im Markt zunehmend gefragt sind. Mit weiter steigenden CO₂-Preisen gewinnt dieser Zusammenhang zusätzlich an Bedeutung.
Fazit: Mehr Transparenz für fundierte Entscheidungen
Steigende Energiepreise und die absehbare Dynamik beim CO₂-Preis machen die Kostenkalkulation komplexer. Der CO₂-Kostenrechner von KALO bietet eine einfache Möglichkeit, sich in diesem Umfeld zu orientieren. Er schafft Transparenz, macht Entwicklungen vergleichbar und unterstützt dabei, fundierte Investitionsentscheidungen für mehr Energieeffizienz zu treffen.