
Digitaler hydraulischer Abgleich: KALO als erstes nach neuen BAFA-/KfW-Kriterien zertifiziert
Der digitale hydraulische Abgleich von KALO setzt einen neuen Maßstab: Denn KALO ist der erste Anbieter, dessen Verfahren vom TÜV Rheinland nach den aktuellen Anforderungen der BAFA-/KfW-Checkliste geprüft und zertifiziert wurde. Damit ist bestätigt, dass die Lösung, die über smarte Thermostate realisiert wird, die neuen, deutlich strengeren Kriterien erfüllt und als gleichwertig zum konventionellen hydraulischen Abgleich nach Verfahren B gilt.
Dazu drei Fragen an Dr. Bardia Rostami, Leiter Business Development bei KALO.
Warum ist es wichtig, dass hydraulische Abgleichverfahren die Kriterien der BAFA-/KfW-Checkliste erfüllen?
Dr. Rostami: Der hydraulische Abgleich ist Voraussetzung, um die Effizienz einer Heizungsanlage nachzuweisen – und damit auch, um Fördermittel aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zu erhalten. Seit 2024 sind neben dem konventionellen Verfahren B auch alternative, digitale Verfahren zugelassen, allerdings nur, wenn sie nachweislich gleichwertig sind.
Genau hier setzt die BAFA-/KfW-Checkliste an: Sie definiert klare Kriterien, die ein alternatives Verfahren erfüllen muss, um als gleichwertig zu Verfahren B zu gelten – etwa bei der Ermittlung der Normheizlast, der Optimierung der Wärmeverteilung und der vollständigen Dokumentation aller Einstell- und Regelgrößen. Zudem ist eine unabhängige Zertifizierung erforderlich.
KALO hat diese neue Zertifizierung nun als erster Anbieter erhalten. Das bedeutet: Wer den hydraulischen Abgleich mit unseren smarten Thermostaten umsetzt, erhält den erforderlichen Nachweis, um BEG-Fördermittel zu beantragen.
Es gab doch auch vorher schon ein TÜV-Zertifikat für den adaptiven hydraulischen Abgleich. Was ist jetzt anders?
Dr. Rostami: Das vorherige Zertifikat stammt aus einer Zeit, in der die verbindliche Checkliste von BAFA und KfW noch nicht vorlag. Entsprechend basierte die Bewertung auf weniger konkret definierten Anforderungen.
Das neue, checklistenbasierte Zertifikat gibt es erst seit wenigen Wochen. Grundlage dafür ist die BAFA-/KfW-Checkliste vom 13. März 2025, auf deren Basis ein standardisiertes Prüfverfahren entwickelt wurde. Erst damit konnte die Gleichwertigkeit unseres adaptiven hydraulischen Abgleichs zum Verfahren B durch den TÜV Rheinland nachgewiesen werden. Grundlage sind detaillierte Prüfberichte, in denen Anforderungen, Systemgrenzen und Produkteigenschaften transparent dokumentiert und bewertet sind. Sie bilden die Basis für das Zertifikat und machen das Verfahren nachvollziehbar und überprüfbar.
Darüber hinaus erbringen wir selbstverständlich alle erforderlichen Nachweise – etwa die raumweise Heizlastberechnung, die Optimierung der Wärmeverteilung im System sowie die vollständige Dokumentation aller Einstell- und Regelgrößen.
Was sind – neben der Zertifizierung – die wichtigsten Vorteile des digitalen hydraulischen Abgleichs mit den smarten Thermostaten von KALO?
Dr. Rostami: Der digitale hydraulische Abgleich mit unseren smarten Thermostaten bietet vor allem praktische Vorteile gegenüber dem klassischen Verfahren. Er ist deutlich weniger aufwändig, weil Eingriffe ins System entfallen: Die Heizanlage muss weder abgeschaltet noch entleert werden, auch ein Ventilaustausch ist nicht erforderlich.
Das senkt die Kosten spürbar und macht die Umsetzung unabhängig von knappen Fachhandwerkerkapazitäten.
Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Adaptivität: Der hydraulische Abgleich erfolgt nicht nur einmalig, sondern kontinuierlich im laufenden Betrieb. So bleibt die Wärmeverteilung auch dann effizient, wenn sich Bedingungen im Gebäude verändern.
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